SCRAT unterwegs auf der Dark Emergency 7

Wie ihr alle vernommen habt, waren 5 tapfere Spieler von uns auf der Dark Emergency 7.

Kostenpunkt 120€ + Verpflegung + Anreise

Was ist die Dark Emergency?

Die Dark Emergency ist Deutschlands größtes Airsoft Event mit Festival Charakter. Es geht über 4 Tage wovon 2 Spieltage sind. Über 1500 Spieler waren dabei, auch Rollenspiel Elemente waren vorhanden. Eine Hand voll Shops waren auch vor Ort, sodass man auch in seiner Freizeit genug zu tun hatte. Es gab auch eine umfassende Bühnenshow mit Verlosungen, Unterhaltung und Live Musik. Die Dark Emergency findet jedes Jahr seit 2012 statt, somit das 7te mal. Übernachtet wird auf dem Campingplatz, direkt neben dem Spielgelände.

Welche Parteien gibt es?

Es gibt insgesamt 3 Spielbare Parteien. Die Global Offensive Force (GOF), Kryo Genetic Group (KGG) und die Miliz

Die KGG hat sich den Reichen verschrieben und soll Gen-Manipulation und Illegale Forschung unterstützen. Die GOF hat sich zum Ziel gemacht, dies zu unterbinden. Die Miliz stellt die Zivilbevölkerung dar, die erstmal Neutral ist. Wird sie aber von einer Seite Angegriffen verteidigen sie sich und ihr Territorium, bzw. verbündet sich mit der Gegenpartei. Dann gibt es noch eine paar Nebencharaktere wie die Enklave (Störtrupp), Forscher, Zombies und Ärzte, die auf dem Feld vertreten sind.

Gibt es Fahrzeuge?

Ja natürlich! Von Truppentransportern bis hin bis zum Bewaffneten Jeep. Diese sind mit einem Treffersystem ausgestattet, sodass sie auch geschützt oder Angegriffen werden müssen.

Also kommen wir zu Tag 1:

Am 23.05 um 4:00 begann für 3 von uns die Reise nach Magdeburg, zum alten Armeestützpunkt der russischen Armee in Mahlwinkel. Der Rest sollte um 12:00 nachrücken. 2,5 Stunden dauerte die Fahrt, Einlass war erst um 10:00 Uhr, trotzdem wussten wir aus Recherchen, dass es trotzdem voll wird. Wir bogen die letzten Meter in eine lange gerade Panzerstraße herein, die wie sich herausstellte, auch gleichzeitig die Warteposition darstellte. Am Tor sind wir leider nicht gleich angekommen, vor uns waren noch 15 andere Fahrzeuge.

Also hieß es erstmal warten und die anderen inspizieren. Ingame-Fahrzeuge waren auch schon auf Anhängern zu sehen. Wenn man nur 5 Minuten am Ende der Schlange wartete, wuchs diese um 50 Meter. Kurz vor Öffnung war diese 2km Lang. Um 10:00 wurde dann endlich das Tor geöffnet und Alle Stürmten zu ihren Fahrzeugen. Das hat einige überrascht, die leider ihren Platz in der Schlange an die Überholenden abgeben mussten.

Beim hereinfahren sah man schon die alten Kasernen-Gebäudekomplexe die für die Soldaten gedacht waren. Auch Solarzellen und Windräder waren weit zu erblicken. Einweiser waren auf der Straße, die die Fahrzeuge in Parkreihen einwiesen. Dort angekommen hieß es erstmal sich zur Anmeldung vorzukämpfen. Bei der Anmeldung bekam man ein Infoheft, einen Skalp (Karabinerhaken mit Einkaufschip), ein Los, sein Eventarmband und einen Müllsack für 5€ „Müllpfand“ welches sich später als Gebühr herausstellte. Danach musste man den provisorischen Parkplatz verlassen und weiter auf das Gelände vorrücken. Dazu fuhren wir durch einen Checkpoint, wo überall „Soldaten“ herumstanden. Auch Fahrzeuge, Schilder und ein Turm waren aufgebaut. Dort wurden wir nach Bisspuren gefragt und über die drohende Zombie-Epidemie informiert.

Nach dem Checkpoint lagen auf der linken Seite aufgereihte, abgedeckte, blutverschmierte Leichen herum.

Nach weiteren 2km waren wir endlich auf dem Zeltplatz angekommen. Da wir keine Parzelle mitgebucht haben, mussten wir uns einen Zeltplatz auf der Freifläche erkämpfen. Das Fahrzeug konnten wir leider nicht vorfahren, dazu war eine Entladestelle angedacht, die natürlich etwas weiter vom Zeltplatz entfernt lag. Für ein großes Zelt, wie wir es dabei hatten, war es echt Mühsam einen Zeltplatz zu finden. Viele hatten kleine Zelte im Ring angeordnet, auch oft mit Pavillion. Es gelang uns schließlich einen geeigneten Zeltplatz zu finden. Auf Nachfrage bei der Orga wäre das kein Problem, solange keiner behindert werden würde. Das Stromaggregat war in der Nähe, was zumindest die Stromversorgung schon mal sicherte. Gesagt, getan und innerhalb von 2 Stunden stand das Zelt und die Ausrüstung war verstaut.

Inzwischen war auch der Rest des Teams eingetroffen. Wir parkten das Auto noch auf der dafür vorgesehen Fläche und nutzen den Shuttleservice, der mit alten Stadtbussen gestellt wurde. Dabei sahen wir, wie die letzten Teile der Sanitäranlagen mittels Kran an ihren Platz verfrachtet wurden. Wir hatten aber erstmal andere Verpflichtungen, es musste noch gechront werden. Um 1700 wollte unser Zug Echo sich erstmalig treffen, 2 Kollegen hatten wir bereits beim Parkplatz, an ihrem Ingame-Fahrzeug werkelnd, begrüßt. Foxtrott hatte wohl dieselbe Idee, kommt vielleicht auch daher, dass die Ehefrau vom Foxtrott Gruppenführer, unsere Gruppenführerin war. Es folgte ein sehr kurzes Briefing wie es morgen läuft, allerdings hatte man das auch schon vorher in der Whatsapp-Gruppe grob besprochen.

Anschließend war erstmal Shoppen angesagt, auf dem Marktplatz wurden alle Shops abgegangen. Vorhanden waren: Airsoft2go, Magfed.de, Soldiers of Fortune, ASMC, Patchwerk, md-textil, WSS-Berlin und KHS. Falls man etwas vergessen hatte, konnte man hier quasi alles schnell noch nachkaufen, selbst eine eigene Werkstatt war vorhanden, falls es Probleme gibt. Auch einige Nahversorger waren dort, so z.B. ein Burgerladen, Fischbrötchenbude, Pizzabude, Cocktailwagen, ein Bierrondel, . . .

Eine Eventbühne mit Laufsteg war aufgebaut und um 19:00 erklang die erste Musik.

Allerdings verspätete sich der Start der Bühnenshow massiv, da noch nicht alle Zugführer da waren. Diese sollten nämlich vorgestellt werden. Um 21:00 ging es dann so allmählich los. Der CEO von G&G hielt eine Ansprache, es gab einen Wettbewerb von ihnen veranstaltet. Die beiden Gewinner dürften Deutschland in Taiwan vertreten gegen 25 andere Nationen. Er erwähnte außerdem, dass er sehr stolz sei, so viele „Soldaten“ zu sehen, da er selber einer war. Er berichtete von der angespannten Lage in seinem Land, Kampfjets würden Grenzüberschreitungen fliegen und wir warteten quasi nur noch auf das Formular uns freiwillig zu melden. . . Zum Dank gab es noch Cappies. Kurz vor Mitternacht war das Einstimmen auf den nächsten Tag beendet und wir fielen in unsere Betten.

Um 0100 wurde der Strom zwecks der Nachtruhe abgestellt.

Tag 2

Die Nacht war kalt und kurz. Um 0600 war das Aufstehen geplant. Danach musste die morgentliche Routine gestartet werden, sprich anziehen waschen und frühstücken. Um 0700 gingen dann die eigentlichen Wecker von Mahlwinkel an: Fliegeralarm, Luftalarm oder auch Katastrophenalarm genannt. Spätestens jetzt hat man keinen Fuß mehr in die Dusche oder aufs Klo bekommen, gut dass wir schon vorher fertig waren. Jetzt musste man sich nur noch Ausrüsten und zur Ansprache um 0800 erscheinen. Dort wurden die Regeln noch mal grob erklärt und wir wurden angewiesen auf die Fahrzeuge aufzusitzen, bis spätestens 0900. Pünktlich ging es dann im Konvoy auf das Gelände. Die Leute die in die Vorposten zitiert wurden, mussten einen kurzen Fußweg in Kauf nehmen, am 2ten Tag wurde aber gewechselt.

Nachdem wir im HQ angekommen waren wurden die einzelnen Züge versammelt und gebrieft. Da wir als Spezialzug Echo 3 eingeteilt waren bekamen wir 2 Einsatzbesprechungen, einmal die „Normale“ und dann noch den Fahrzeugspezifischen Teil. Unsere erste Hauptaufgabe bestand darin, die Frontlinie mit Alpha, Bravo und Charlie aufzubauen. Da wir unser Fahrzeug schützen mussten, konnten wir nur auf der Straße wirken, die anderen Züge machten sich in den Wald. Unser Sekundärziel war die Enklave die auf dem Weg war. Diese sollte zwecks Truppenstärke, Bewaffnung und Fahrzeugressourcen ausgespäht werden ggf. mit Bildern. Die Enklave dient als Störtrupp und mag es nicht, wenn sich die Kampfhandlungen nahe ihrem Stützpunkt abspielten.

Zu unserem Glück blieben sie, trotz der angespannten Lage zwischen GOF und KGG ziemlich Friedlich. Somit war es Leicht sie auszuspähen. Die Analyse ergab 28 Mann, Leicht bewaffnet, 4 Fahrzeuge. Somit war unser Sekundärziel erledigt. Das Primärziel erforderte noch ein weiteres Vorrücken, wobei allerdings mit Verlusten zu rechnen war. Als das Komplette Verteidigungsteam des Fahrzeugs raus war, zog sich auch das Fahrzeug selbst zurück. Alleine die Präsens der 2 Fahrzeuge hat wohl beim Gegner ziemlichen Unmut gestiftet. Somit war der Auftrag die Frontlinie zum Gegner zu verschieben auch mehr oder weniger erfolgreich.

Am HQ angekommen konnten wir gleich wieder mit dem etwas ramponierten Fahrzeug los (eine Trefferscheibe war etwas lediert). Die Frontlinie im Osten stand, jetzt sollten wir Missionen im Süden unterstützen, dort kamen Einheiten nicht weiter.

Also sind wir Losgefahren. Wir orientierten uns an der Straße und kamen an einer Engstelle zwischen Gebäude und Flatterband (Spielfeldgrenze) an. Die Lage wurde kurz mit dem Trupp Vorort erörtert. Danach hieß es Frontalangriff, Seitlich war aufgrund der Gegebenheiten nicht möglich. Dabei wurde leider unser Fahrzeug stark beschädigt. Es diente noch für eine kurze Zeit als Deckung, ehe es zum HQ zurückfuhr um dort repariert zu werden. Kurz nach abrücken unseres Fahrzeuges wurde Delta entsandt uns endlich bei dem erhofften Durchbruch zu unterstützen. In der Zwischenzeit verteidigten wir unsere nahegelegene Fahne. Als Delta eintraf, ging es voran. Wir unterstützten sie so gut es ging.

Bedauerlicherweise konnten sie ihre Mission nicht abschließen, da die Schaltuhr wohl an dem Gebäude entfernt wurde, die abgelesen werden sollte. Die Frontlinie war Leider so Breit geworden, dass diese nicht haltbar war. So war es kein Wunder das wir schnell mitten im Feindgebiet zurückgelassen wurden.

Unglücklicherweise wurden wir auch noch vorher getrennt, somit waren unsere Chancen ziemlich schlecht lebend dort herauszukommen.

Zurück am HQ bekamen wir dann wieder Order, die Fahne zu verteidigen. Unser Fahrzeug stand auch schon wieder bereit, in der Zwischenzeit hatte es noch eine Spezialmission am Vorposten erledigt (Funkkommunikation wieder aufbauen). Mittlerweile war es 1400 geworden, die Kampfkraft unserer Fraktion ließ aufgrund einer Mittagspause und des Sonnigen, warmen Wetters doch ziemlich stark nach. Wir versuchten den Feind von unserer Flagge zurückzudrängen, leider vergeblich.

Dadurch bedingt wurde von unserer Zugführerin angeordnet unsere Fahne zu verstecken. Im Anschluss wurden noch Aufträge verteilt. Wir meldeten uns freiwillig für 2 Missionen die wir Teamintern bestreiten wollten. Es ging einmal darum die Wissenschaftler bzw. Ärzte zu lokalisieren, und unser Sekundärauftrag bestand darin den Gegnerischen Vorposten auszuspähen.

Dazu mussten wir erstmal die Frontlinie überwinden und in das Miliz HQ vorstoßen.

Das war nicht ganz so einfach. Beim ersten Mal klappte es nicht auf Anhieb.

Barnes und Günni gelang es unter dem Vorwand Wasser zu benötigen bei der Enklave unterzukommen. Dort in der Nähe darf man nicht beschossen werden. Sie verließen bei nächster Gelegenheit die Enklave und versteckten sich im Wald. Als der Rest nachrücken wollte, hatte die Enklave allerdings die Nase voll. Sie sperrten die Straße und drohten jedem mit Waffengewalt.

Auch marschierten von beiden Seiten etliche Truppen auf, es war abzusehen, dass unsere Mission gefährdet war. Zwar waren sie zu Friedensverhandlungen berufen, dennoch kann die Stimmung schnell kippen. Mit dessen konfrontiert mussten wir, wohl oder übel, einen Umweg in Kauf nehmen und uns um ihr Lager herumschleichen. Es war aber auch damit zu rechnen, dass der Gegner auf Dieselbe Idee kommt. Trotzdem gelang es uns wenn auch mit Gefechtsgeräuschen in naher Umgebung zu unserem Trupp aufzuschließen. Von Dort an war es einfach in das Lager der Miliz zu gelangen. Zuvor wurde noch das Lagerhaus nach Aktivität durchsucht, leider Ergebnislos. Weiter im HQ wurden wir herzlichst empfangen und in die Rote Laterne eingeladen. Wir legten erst mal eine kleine Verschnaufpause ein. Es gab einen Umtrunk, ein reges Dorfleben und das ein oder andere witzige Plakat zu begutachten. Auch die Gespräche der anderen zu belauschen brachte den einen oder anderen zum Schmunzeln.

Um 1700 brachen wir auf, und bewegten uns auf den Laborkomplex zu. Wir mussten uns dazu durch das Grabensystem schlängeln. Beim Verlassen bemerkten wir einen Gegnertrupp auf der Straße, als wir schon fast am Gebäude waren, bemerkten sie uns, trotzdem waren wir schneller. Das Gebäude wurde von uns gründlichst durchsucht und fachmännisch gesichert. Erst in der großen Halle, bemerkten wir gegenüber am Krankenhaus Bewegungen.

Wir machten Aufklärungsbilder, somit war eine unserer 2 Missionen auch abgeschlossen, der Spieltag leider auch. Inzwischen war es 1800 geworden und wir verließen das Spielfeld zu Fuß.

Am Zeltplatz angekommen war duschen und abrüsten angesagt. Um 20:00 sollte die Bühnenshow starten, da wir aber schon wussten, dass es später wird, horchten wir einfach nur auf die Anmoderation wenn sie kam. Los ging es mit einem Wettkampf von 2 Männern und 2 Frauen aus dem Publikum um eine Knarre. Bestandteil waren Liegestütze, einen Sechserträger hochhalten und Fragen beantworten. Gewonnen hat eine Frau, nachdem erstmal systematisch die Männer behindert wurden. Es folgte ein Striptease für den glücklichen Gewinner eines Loses. Nur Tragisch das seine Freundin wohl auch mit von der Partie war, wie dem auch sei, er hat es genossen und Günni lag in der Zeit glücklich und Kaputt in seinem Bett. Im Anschluss wurde das Pimmelrad 2.0 ausgepackt . . . Danach begann die Tombola. So endete der Tag.

Tag 3

Aufstehen, Morgenroutine, Aufrüsten und Morgenapell. Da wir gestern beim HQ eingesetzt worden waren, mussten wir heute zum Vorposten Laufen, da dieser nicht weit entfernt war, war das kein Problem. Der erste Auftrag war wieder die Frontlinie mit aufzubauen. Wir wurden also über die Geländegegebenheiten informiert (Wallanlagen und große Freifläche), Taktisch günstige Positionen angepriesen (Den Wall besetzen um Gegner über taktisch ungünstige Freifläche Angreifen zu lassen. Dann ging es los.

Wir Stürmten mit Unmengen an Mitstreitern nach vorn und Drückten so weit wie es ging ins Feindgebiet. Schließlich hatten wir schnell die vordefinierte Position an der Freifläche bezogen. Ab jetzt musste der Gegner uns vom freien Feld angreifen, was er tunlichst nicht tat. Weiter Östlich unserer Position lief es nicht ganz so perfekt, da die Frontlinie bei uns gesichert war, wurden wir dorthin beordert. Unser Sekundärauftrag war dort in der Nähe abzuhandeln, einen 4 stelligen Code an einem Gebäude, der Kirche, zu finden. Dort sollten wir aber lediglich als Backup fungieren und nicht wirklich am Kampfgeschehen teilnehmen. Vorort besprachen wir die Lage mit dem Truppführer von Bravo. Die hatten den Code schon entdeckt und so mussten wir nicht lange suchen. Blieb also nur noch den Gegner zurückzudrängen übrich. Während wir den Gegner zurückhielten kamen die Truppler von Bravo immer in einem Schwall zurück und preschten nach vorn. Der Gegner sah wohl ein, dass hier kein Durchkommen war und zog sich zurück. Somit war die Frontlinie Etabliert.

Jetzt ging es wieder mit Missionen los. Wir setzen unseren Auftrag von gestern fort, da es keine neuen Aufträge mehr gab. Dieser beinhaltete in den gegnerischen Vorposten zu gelangen und ihn Auszuspähen. Dazu wollten wir uns erstmal, wie gestern auch, ins Miliz HQ vorkämpfen. Im Schützengraben wurden wir leider aufgehalten und größtenteils aufgerieben. Allerdings rückten viele Verbündete Trupps nach, sodass wir mit der 2ten Welle doch zum Miliz HQ kamen. Die Rückwelle der Gegner ließ nicht lange auf sich warten, deshalb wollten wir schnellstmöglich ins HQ, dort kamen wir aber nicht herein. Die Herren an der Schranke zum Dorf wollten bestochen werden. Sie redeten zwar ständig von Spielgeld, leider hatten wir aber keins. Schließlich einigten wir uns auf ein paar Süßigkeiten und passierten das Dorf. Auf der anderen Seite sah es aber nicht viel schöner aus, wie gedacht. Die Miliz war stark auf der Straße vertreten, Straßensperren wurden errichtet und überall im Wald gegenüber und die Straße herunter war alles vom Gegnern übersät. Nach langem Gespräch entschieden wir uns einmal um das Dorf herumzulaufen und es nochmal auf südlichem Wege zu versuchen. Inzwischen hatte die KGG die Miliz herausgefordert, so war es für uns leichter Seite an Seite mit der Miliz gegen die KGG zu kämpfen.

Unterhalb des Dorfes angekommen stießen wir auf einen 2 Mann Trupp, die einen selbstgebauten Sprengsatz transportierten. Ihr Ziel war auch der Vorposten der KGG wo sie Verhandlungen durchführen sollten. Wir beschlossen sie als Geleitschutz zu begleiten. Dazu entluden wir unsere Waffen, hebten die Hände uns spazierten mitten durchs Feindgebiet. Wir hätten mehr Unverständnis vom Gegner erwartet. Am Vorposten angekommen mussten wir uns einen Vorwand ausdenken um hinein zu kommen. Die Wachen ließen uns jedenfalls nicht hindurch und auch ein Feuergefecht machte wenig

Sinn. Also gaben wir uns als große KGG Commander Fans aus, die unbedingt ein Foto mit ihm und SCRAT haben wollten. Nach einigen Gesprächen wurden 2 Leute von uns durchsucht und hereingebeten, Auftrag erfüllt.

Wir machten uns wieder auf den Rückweg, allerdings wollten wir zu unserem HQ. Auf dem Weg dorthin fiel uns eine Unbewachte Flagge auf. Also mussten wir die Gelegenheit nutzen. Leider war sie doch nicht so unbewacht wie gedacht, aber von hinten hatten sie nicht mit uns gerechnet. Wir hatten es wenigstens versucht. Die restlichen Überlebenden schlugen sich zum HQ durch. Dort gaben wir unseren Auftrag ab, und fragten den vielbeschäftigten General, ob er auch mit uns ein Bild machen würde. Nach kurzer Wartezeit kam er aus dem Kommandozelt heraus. Er informierte uns des Weiteren darüber, dass um 1700 sich jeder als Zombie verkleiden lassen kann um in der Schluss-Larp-Szene um 1730 mitspielen zu können. Da es schon 1630 war und wir kein Interesse am Zombie spielen hatten, sammelten wir unseren Trupp und erkundeten das Gelände noch auf eigene Faust. Dazu gingen wir in den neuen südwestlichen Teil der Karte, wo die Siedlung neu hinzugefügt wurde. Nachdem wir unsere Besichtigungstour beendet hatten, fanden wir uns beim HQ zur Endszenerie ein. Hier Trafen wir die 2 Kollegen wieder, die den Selbstbau Sprengsatz an die KGG verkaufen sollten. Sie berichteten, dass die KGG ihren „wertlosen Schrott“ gegen viel Geld abgekauft haben. Wir gingen zur langen Panzerstraße weiter.

Dort wurden wir angewiesen uns hinter den Fahrzeugen in 5 Reihen zu formieren, und gemeinsam zur Enklave vorzurücken. Die Waffen wurden entladen und gesichert, das eigentliche Spiel war zu Ende. Bei der Enklave angekommen, stellten wir uns allesamt vor den Fahrzeugen in den einzelnen Zügen auf. Der General erklärte, dass die Zombies noch ein letztes Mal mit lautem Gebrüll angelockt werden müssten, die Wissenschaftler würden daraufhin Pheromone verstreuen um die Zombies zu heilen. Die KGG war nicht unweit unserer Position aufgestellt, kooperierte aber. Nachdem wir uns Sprachlich duelliert hatten, kamen die Zombies langsam an uns vorbei. Um nicht attackiert zu werden, mussten wir uns hinhocken und leise verhalten. Die Zombies liefen über die Panzerstraße und verschwanden langsam in einer Nebelwand Richtung Miliz. Es wurde verkündet, dass es fehlgeschlagen sei ein Heilmittel gegen die Zombieseuche zu finden. Als die Zombies schon fast verschwunden waren, wurde ein Artillerieschlag auf ihre Position befehligt. Man hörte den Countdown und danach mehrere Detonationen.

Das war die DE7. Die Letzten Rauchgranaten wurden noch gezündet, Bilder gemacht, ehe alle abrückten. Viele brachen sofort ihre Zelte ab, wir wollten aber noch bis Morgen warten, immerhin gab es jetzt noch ein langes Bühnenprogramm zu begutachten. Also haben wir unsere Ausrüstung abgelegt und sind zur Bühne. Dort gab es erstmal Musik satt. Der Moderator und die Generäle berichteten, das erstmalig alle Aufträge die sie zur Verfügung hatten abgearbeitet wurden, die Skalpröhren gut gefüllt sind (auf Seiten der GOF mehr als der KGG) und es aus ihrer Sicht die geilste DE seit Anbeginn war. Daraufhin wurde eine kleine Fragestunde veranstaltet: Wer war das erste Mal auf der DE, wer Öfters . . . (70% erstmalig 20% 2mal 7% 3mal 3%bis 7 hoch) Wer ist der Älteste . . . (67)

Wer hatte die Weiteste Anreise . . . Österreicher mit 1200km, Spanier, Deutsche von Mallorca direkt, Koreaner 10.000+

Die beiden Gewinner des G&G 5×5 Wettbewerbs wurden vorgestellt, einmal der Amtierende Deutschlandmeister im 5X5 und ein neuer.

Es folgte ein Strip für einen jungen Koreaner. Danach wurden die letzten Preise verlost, auch ein 2000$ teures MG42.

Um den Abend Abzurunden wurde Musik gespielt bis 1 Uhr von „YMCA“ über „1000mal berührt“ bis Rammstein war viel dabei. Letztendlich wollte die Menge aber eher Rammstein hören, worauf die Band einen 2ten Sänger mit etwas passenderer Stimme auf die Bühnen rief.

Die Nachtruhe trat erst um 0200 ein.

Am nächsten und letzten Tag war Abreise angesagt.

Nach dem wir entspannt ausgeschlafen hatten, Frühstückten wir gemütlich und bauten so langsam das Zelt ab. Wir gaben die Müllbeutel ab, die wir bei der Anmeldung bekommen hatten, mussten aber leider feststellen, dass aus dem Müllpfand nun doch eine Müllgebühr wurde.

Alles in Allem ein tolles Event und wir planen auf jeden Fall wieder zu kommen. Nächstes Jahr vielleicht auf Seiten der Miliz, da wir dort noch mehr Möglichkeiten haben Rollenspiele zu betreiben, definitiv mit Frühanreise schon am Mittwoch (30€ p.p.) und eigener Zeltplatzparzelle (50€).